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Spielbericht H. Gabelmann
FC Lichtental - FSV

FC Lichtental I – FSV Kappelrodeck-Waldulm I  4:1 (1:1, Fußball Bezirksliga)
 
So manchem mitgereisten FSV-Anhänger wird es noch lange unerklärlich bleiben, wie ihre Mannschaft diese Partie so herschenken konnte. Nach dem Punktgewinn gegen den Titelfavoriten Würmersheim war man doch mit viel Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen nach Lichtental, was sich auch eine Halbzeit lang deutlich im Spielverlauf zeigte.
 
Es begann durchaus optimal für die Kappler, denn schon nach fünf Minuten konnte Ahmet Simsek eine Unaufmerksamkeit der Lichtentaler Abwehr zum Führungstreffer nutzen. Nun kontrollierte der FSV das Spielgeschehen weitgehend mit flachem Kurzpassspiel, was auf dem neuen Kunstrasen des FC durchaus das adäquate Mittel sein konnte. Auch ging von den Achertälern erheblich mehr
Torgefahr vor allem durch Armin Fischer und Andy Müller aus, aber die Möglichkeiten wurden eben nicht genutzt. So brachte man die Gastgeber etwas besser in die Partie und in der 26. Minute besorgte Rudolf Hinkel mit dem ersten gefährlichen Torschuss aufs Kappler Gehäuse den Ausgleich. Einen Abpraller nach einem Freistoß versenkte er mit einem Sonntagsschuss unhaltbar in den Winkel. Danach war das Match weitaus ausgeglichener als in der ersten halben Stunde, aber die spielerischen Vorteile der Meister-Elf waren auch jetzt durchaus vorhanden. Daraus das nötige Kapital zu schlagen, blieb jedoch weiterhin das Manko der Gäste.
 
Nach dem Wechsel neutralisierten sich die Kontrahenten zwanzig Minuten lang gegenseitig mit viel Mittelfeldgeplänkel und wenigen Aktionen vor den Toren, ehe es in der 70. Minute zu zwei Schlüsselszenen kam, in denen die Kappler zwingend hätten in Führung gehen müssen. Zunächst konnte Ahmet Simsek einen Fauxpas des Lichtentaler Torwarts Markus Welti nicht verwerten. Dieser hatte
ihm ungewollt den Ball einschussbereit serviert, konnte aber Simseks Schuss nach einem Gewaltsprint noch von der Linie kratzen und beim anschließenden Eckball zeigte der Schlussmann gegen Besnik Islamis Schuss aus kürzester Entfernung eine Glanzparade. Danach gab es einen unerklärlichen Bruch im Kappler Spiel, den Lichtentals Offensive gnadenlos ausnutzte. Der eingewechselte Artur Schmidt brachte seine Farben mit seinen Treffern in der 77. und 85. Minute auf die Siegerstraße und Jori Schuster setzte in der 88. Minute mit dem 4:1 den Schlusspunkt in diesem Match.  
 
Die Siegesserie der Kappler Reserve ging an diesem Tag zu Ende. Mit einer deutlichen 4:0-Niederlage
musste man die Heimreise antreten.

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