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Spielbericht D. Scheuss
SV 08 Kuppenheim 08 - FSV

SV08 Kuppenheim II – FSV Kappelrodeck-Waldulm I  6:1 (4:0, Fußball Bezirksliga)
 
Beim FSV, in den letzten Partien schwer in Schieflage geraten, hoffte man, bei der Reserve des SV Kuppenheim, auch alles andere als berauschend in die Liga gestartet, den negativen Trend der letzten Partien wieder stoppen zu können. Aber weit gefehlt, mit sechs Toren schenkten die Gastgeber der Maier-Elf gehörig ein und bei objektiver Betrachtung hätte das Ergebnis durchaus
noch höher ausfallen können.
 
Die tonangebende Mannschaft war jedenfalls über das ganze Spiel hinweg die Verbandsliga-Reserve des SV 08. Bereits in der 3. Minute musste Kappels Keeper Mike Huber, einmal mehr bester Akteur der Gäste, in höchster Not retten. Die  Kuppenheimer blieben am Ball, sie wollten bereits in dieser Anfangsphase unbedingt den Führungstreffer. Dieser fiel dann auch prompt in der 8. Minute durch Marco Herm bei einem schön herausgespielten Konter und die Gastgeber legten weiter nach. Mit effektivem Umschaltspiel und Kurzpässen im Mittelfeld, die dann steil in die Schnittstellen der Kappler Abwehr gespielt wurden, brachten sie diese ein ums andere Mal in die Bredouille. So fielen fast zwangsläufig die Treffer zum 4:0-Halbzeitstand durch Pascal Buttermilch (22.), Leon Maier (27., Foulelfmeter) und Inal Ozan (34.). Der FSV hatte dem eigentlich nur ein behäbiges Breitbandspiel entgegenzusetzen, mit langen Bällen, die harmlos verpufften.
 
Dass die Kuppenheimer in der zweiten Halbzeit mindestens einen Gang zurückschraubten, tat ihrer Überlegenheit wenig Abbruch, zumal in der 49. Minute wiederum Inal Ozan bereits das 5:0 erzielte, allerdings unter kräftiger Mithilfe des Kappler Verteidigers Ardian Alija, der sich den Ball anfängerhaft vom Fuß nehmen ließ. Als in der 55. Minute Marco Herm ebenfalls seinen zweiten Treffer zum 6:0 erzielen konnte, war die Partie endgültig entschieden und auf Kappler Seite musste man nun gar befürchten, dass das Ergebnis am Ende sogar noch höher ausfallen könnte. Der Gegentreffer des FSV resultierte in der 88. Minute aus einem Foulelfmeter, der jedoch nur noch Ergebniskosmetik war.
 
Guter Rat ist beim FSV nun teuer. Dass bis zum Heimspiel am kommenden Freitag gegen den erstarkten Aufsteiger aus Muggensturm eine Antwort gefunden werden kann, wäre wünschenswert, ist jedoch mehr als fraglich.

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