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Spielbericht H. Gabelmann
FSV - VFB Unzhurst

FSV Kappelrodeck-Waldulm I – VfB Unzhurst I  0:3 (0:1, Fußball Bezirksliga)
Zweites Derby binnen 14 Tagen und auch diesmal musste der FSV seinem Gegner den Vortritt lassen. Seit dem 6. Oktober und damit acht Spieltagen hintereinander konnten die Achertäler keinen einzigen Punktgewinn mehr verbuchen und verharren nach diesem letzten Match der Vorrunde tief im Tabellenkeller.
Dabei kann man dem Team noch nicht mal einen Vorwurf machen, vor allem, was die kämpferische Seite anbetrifft. Auch die mentale Einstellung ist immer noch intakt, aber das alles nützt im Endeffekt nichts, wenn auf der Habenseite keine Punkte zu verbuchen sind. Auch in diesem Treffen spielten die Kappler 40 Minuten in Hälfte eins lange Zeit gut mit, aber das entscheidende Manko bleibt, dass man im Angriffsmodus zu wenige Chancen kreiert und diese wenigen auch nicht verwertet. Das gelang den Gästen aus Unzhurst, die nach einer anhaltenden Siegesserie in den letzten Partien mit breiter Brust im Rodeck-Stadion auftraten, erheblich besser. Zwar brauchten auch sie eine längere Anlaufzeit, entschieden die Begegnung dann aber mit ihrer Angriffswucht innerhalb von sechs Minuten. Kurz vor der Halbzeit (40.) reagierte Jan Metzinger nach einem Freistoß gedankenschneller als die gesamte FSV-Abwehr und bugsierte den von Kappels Torwart Mike Huber abgewehrten Ball energisch zum 0:1 über die Torlinie. 
Unmittelbar nach Wiederanpfiff erhöhte Unzhurst durch Christian Schlusser umgehend auf 0:2 (46.), womit quasi schon eine Vorentscheidung getroffen war. Die vorausgehende schnelle Kombination zu diesem Treffer war, wie auch der Torschuss, absolut sehenswert. Was man der Maier-Elf nach diesem Rückschlag zugutehalten muss: aufgeben war absolut keine Option für sie. Weiterhin versuchte man, noch eine Ergebniskorrektur herbeizuführen, doch die mangelnde Chancenverwertung zog sich nach wie vor wie ein roter Faden durch das Kappler Spiel. Die Kesch- Truppe dagegen setzte noch eins drauf und ließ mit dem 0:3 in der 89. Minute durch den eingewechselten Rico Widmann nicht den geringsten Zweifel am verdienten Sieg aufkommen.
Aufgrund der derzeitigen Tabellensituation sind die beiden nun folgenden Rückrundenspiel gegen die Aufsteiger Schwarzach und Lauf, die ebenfalls akute Abstiegsprobleme haben, absolut richtungsweisend. Zwei Siege wären daher vonnöten, um noch vor der Winterpause eine echte Trendwende einzuleiten.


Die Reserve des FSV scheint sich nach einer vorübergehenden Flaute wieder gefangen zu haben. Einen 1:2-Pausenrückstand konnte die Kappler Elf nach Wiederanpfiff noch in einen 5:3-Sieg ummünzen. Nicki Müller, Stefan Schneider sowie dreimal Daniel Matt stellten den Erfolg letztendlich sicher.

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